Gedankenaustausch ohne die "lieben Kleinen"
-Frauenstammstisch geht ins achte Jahr-
Barkenholm (js) G.Sch. Worin mag wohl der Grund liegen, dass in der
kleinen Gemeinde Barkenholm, die gerade einmal 200 Einwohner zählt,
gleich zwei Frauentreffs mit Leben erfüllt sind? Sind die Frauen hier
vielleicht besonders kontaktfreudig oder informationshungrig? Oder liegt
es nicht vielmehr an ihrem Glück, einsatzfreudige "Frontfrauen" zu
besitzen?
Fest steht aber wohl: Ohne Helene Sühlsen wären vor 20 Jahren nicht die
Montagsrunde (wir berichteten) und ohne Elke Trieglaff-Grabe im Februar
2000 nicht der Frauenstammtisch gegründet worden. "Zunächst waren wir
nur drei bis vier junge Mütter, die sich regelmäßig mit ihren Kindern
bei mir zum Kaffeetrinken trafen. Doch weil es dabei wegen unserer
Sprösslinge kaum zu einem echten Gedankenaustausch kommen konnte, reifte
bei mir der Plan für einen abendlichen Frauenstammtisch", blickt
Trieglaff-Grabe zurück. Ihre Idee fand Anklang, und schon am ersten
Abend versammelten sich 13 junge Damen und auch eine Seniorin in den
Barkenholmer Jägerstuben. "Zwar hätten wir uns auch der Montagsrunde
zugesellen können. Doch da diese immer nur nachmittags stattfindet, war
das für uns aus zeitlichen Gründen gar nicht möglich. Immerhin waren wir
berufstätig oder hatten kleine Kinder zu versorgen", zeigt Gaby
Fraude-Tangermann auf. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern und zum
festen Kern von zehn Frauen, der der Truppe bis heute die Treue hält.
Helene Sühlsen, die "Alterspräsidentin", fühlt sich in der jungen Runde
gleichfalls von Beginn an wohl.
"Uns geht es in erster Linie um Informationsaustausch, sei es über
Gesundheitsfragen, Kosmetik, Bücher, Filme oder auch
Handarbeitstechniken", so Elke Trieglaff-Grabe. Sie setzt nach: "Ganz
wichtig ist es uns auch, dass wir untereinander über alle Themen und
Probleme sprechen und dabei sicher sein können, dass nichts nach außen
getragen wird". Wenn etwas besonders interessant erscheint, werden
Dozenten eingeladen, die beispielsweise über die Waldorfschule, Feng
Shui oder alte Hausmittel informieren. "Bei uns gibt es keinen Klatsch
und Tratsch, doch oftmals gute Ratschläge, wenn sie denn gebraucht
werden", hebt Silke Balgi hervor. "Wenn nicht aktuelle Probleme
auftauchen, lassen wir das Thema Kinder mit voller Absicht außen vor",
so der erklärte Grundsatz. "Es ist einfach schön hier", unterstreicht
auch Kerstin Hansen, die vor vier Jahren zwar von Barkenholm nach
Süderheistedt verzogen ist, aber ihren Frauenstammtisch nicht mehr
missen möchte.
Foto: Keine Langeweile kommt beim Barkenholmer Frauenstammtisch auf.
siehe auch: Die Montagsrunde
Der Frauenstammtisch Barkenholm
In Zusammenarbeit mit dem
Kulturausschuss der Gemeinde lud der Frauenstammtisch zu einem
Familiennachmittag (natürlich auch für Familien ohne Kinder) im
Naturzentrum Katinger Watt
Termin Samstag der 28. Oktober 2006 ein
Treffpunkt war um 15:00 Uhr vor den Jägerstuben.
Getränke und unser eigenes Picknick hatten wir mitgebracht und so konnte
es endlich losgehen.
Wir
wissen nun alle warum der Seestern seine Zähne nicht putzen muss,
und haben dabei mehrere Lebensbereiche vom Süßwasser, über Brackwasser
bis Salzwasser und ihre Bewohner kennen gelernt.
Die Eider: Das Drama eines Flusses
Die Zeitreise in die Geschichte eines Flusses zwischen den Meeren und
der Illusion, Menschen würden im Umgang mit der Natur aus Fehlern lernen
war sehr ausführlich und interessant und ist nur jedem zu empfehlen
Die Kinder wurden in dieser Zeit von einem Mitarbeiter
der NABU Gruppe betreut und haben gebastelt
Diese Zwei Angebote hatten wir reserviert, es gab aber
auch die Möglichkeit Ferngläser zu leihen und in die vorhandenen
Vogelbeobachtungshütten zu gehen oder einfach durchs Katinger Watt zu
spazieren.
Wir haben uns die ganze Anlage genau angeguckt und
kennen gelernt und es hat allen viel Freude gemacht, vor allem
Denjenigen, die vorher überhaupt nicht wussten was auf sie zukam.
Ich hoffe wir werden im nächsten Jahr wieder einen
interessanten Ausflug auf die Beine stellen können und bedanke mich bei
allen die dieses Angebot wahrgenommen haben. (E. Trieglaff)
Der Barkenholmer Frauenstammtisch feierte seinen 4.
Jahrestag
Seit dem 03. Februar 2000 gibt es den
Barkenhomer Frauenstammtisch. Am Anfang trafen sich die Frauen am 1.
Donnerstag eines Monats. Später musste dieser Termin auf den 1.
Dienstag verlegt werden. Der Frauenstammtisch ist keine geschlossene
Gesellschaft und Gäste sind immer willkommen.
Über Kinofilme oder interessante Bücher
unterhalten sich die Frauen. Aber es wird hier nicht nur geredet. Viele
interessante Vorträge und Aktionen sind beim Stammtisch schon abgehalten
worden. Alleine im Jahr 2004 gab es vier Themenabende über Ernährung bis
hin zu floristischem Basteln. Auch einen Tagesausflug nach Pellworm mit
Wattwanderung für alle Barkenholmer wurde von den Frauen organisiert.
Für das Jahr 2005 sind die Pläne schon
bereit. Das wichtigste Ereignis in diesem Jahr wird eine Reise nach Rom.
6 Frauen haben sich zusammengetan und alles ist schon fertig
organisiert.
Frauenstammtisch Barkenholm - hier geht es um uns.
Im Jahre 2000 wurde unser Stammtisch gegründet, als ein fester Platz zum festen Zeitpunkt für die Frauen Barkenholms. Es geht dabei nicht darum, das wir uns nicht oft genug sehen würden oder zusammensitzen, dabei ist es aber oft nicht möglich einen Gedanken oder einen Satz zuende zu denken oder zu sagen. Unsere Kinder mit ihren Ansprüchen sind immer dabei und ihnen gilt am Tag unsere ganze Aufmerksamkeit.
An unserem Stammtischabend, der am 1. Dienstag eines jeden Monats stattfindet, stehen unsere Bedürfnisse im Mittelpunkt. Unsere Männer und vor allem unsere Kinder lassen wir, auch "im Kopf", zu Hause. Wir tauschen uns aus über Bücher, Kinofilme, Koch und Backrezepte, aber oft geht es auch um rechtliche, gesellschaftliche und religiöse Fragen oder gesundheitliche Aspekte.
Wenn uns ein Thema interessiert und wir nähere Informationen möchten, versuchen wir entsprechende Dozenten zu bekommen. Unser Gästebuch gibt ein buntes Bild davon wider
Ob Heilpädagogischer Dienst, Waldorfschule, Heilpraktiker, Kirche, Patientenverfügung, Autogenes Training oder Osteoporose, wir haben Blumenarrangement für jedem Anlass selber gesteckt und Serviettentechnik kennen gelernt. Es gibt immer wieder Neues zu lernen und zu erfahren. Zwischendurch genießen wir die Abende an denen kein Thema angeboten wird und wir nach Herzenslust schnacken können.
Wichtig ist uns auch, das wir kein Müttertreff sind, der Stammtisch ist für alle Frauen des Dorfes offen und unsere Altersstruktur reicht von Mitte 20 bis Ende 60.
Im Jahr 2000 haben wir diesen Stammtisch gegründet mit dem Satz
"Es wird das, was wir daraus machen".
Ich denke wir haben viel daraus gemacht und wir freuen uns über jeden Gast.
Keine geschlossene Gesellschaft Gäste beim Frauenstammtisch Barkenholm
willkommen
Der Frauenstammtisch mit Gästen zum Thema "Edelsteintherapie". v. l.
oben: Elke Trieglaff-Grabe, Helene Sühlsen, Petra Rostermund, Marei Busse. unten: Petra
Kulstrunk, Silke Kröger, Gaby Fraude-Tangermann, Marita Krüger.
Barkenholm (js) G.Sch. "Ach übrigens... habt Ihr schon einen Tannenbaum?" - Diese nicht ganz ernst gemeinte Frage stellen die Mitglieder des Barkenholmer Frauenstammtisches immer dann, wenn sie das Thema wechseln wollen, und zwar unabhängig von der Jahreszeit.
"Damit möchten wir uns gegenseitig daran erinnern, dass wir gleich zu Anfang beschlossen haben: Wir wollen an unserem Stammtischabend unsere Männer und vor allem die Kinder "im Kopf" zu Hause lassen", erklärt Elke Trieglaff-Grabe. Auf ihre Initiative hin wurde der Barkenholmer Frauenstammtisch im Jahr 2000 gegründet. Jeweils am ersten Dienstag eines jeden Monats treffen sich seither um 20 Uhr fünf bis dreizehn Frauen jeden Alters in den "Jägerstuben".
"Es ist ja nicht so, dass wir uns im Dorf nicht oft genug sehen würden. Doch wenn wir uns bei den verschiedensten Gelegenheiten treffen, ist es oft nicht möglich, einen Gedanken oder Satz zu Ende zu formulieren. Unsere Kinder mit ihren Ansprüchen sind fast immer dabei, und ihnen gilt am Tag unsere volle Aufmerksamkeit", erklärt Trieglaff-Grabe.
Dabei geht es den Damen bei ihren abendlichen Treffen hauptsächlich um den Informationsaustausch, sei es über Gesundheitsfragen, lesenswerte Bücher, Kinofilme oder auch Koch- und Backrezepte. Oft stehen auch rechtliche, gesellschaftliche und religiöse Fragen im Mittelpunkt. "Wenn uns ein Thema besonders interessiert, versuchen wir, entsprechende Dozenten zu gewinnen", ergänzt Helene Sühlsen, die nach Möglichkeit keinen Stammtischabend versäumt. Gaby Fraude-Tangermann nennt einige Beispiele: "So haben wir viel Wissenwertes über die Waldorfschule, Möglichkeiten der Heilpraktiker, das Engagement der Kirche oder auch das autogene Training erfahren. Gleichfalls haben wir Blumenarrangements und Dekorationsartikel in Serviettentechnik hergestellt". Von Beginn an wird ein Gästebuch geführt, das mittlerweile von einem angeregten Gedankenaustausch mit vielen Besuchern zeugt. In unregelmäßigen Abständen organisiert die vielseitig interessierte Elke Trieglaff-Grabe auch gemeinsame Ausflüge: So wurde eine Tour zur Mülldeponie Bargenstedt mit den Familienangehörigen unternommen, der allen viel Spaß gebracht hat. Für das nächste Jahr ist eine gemeinsame Fahrradtour geplant.
Ganz wichtig ist es der bunt gemischten Gruppe im Alter von Mitte 20 bis Ende 60, dass untereinander offen über alle möglichen Themen und Probleme gesprochen werden kann, weil garantiert nichts davon nach außen getragen wird. "Als wir seinerzeit unseren Stammtisch gründeten, geschah das mit dem Vorsatz, etwas Gutes daraus zu machen. Wir finden, das ist uns gelungen, und wir freuen uns über jeden Gast", laden die munteren Damen ein.
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